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Häufige Fragen

Nachfolgend finden Sie einige Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die die Chinesische Medizin, die mir in der Praxis gestellt werden. Selbstverständlich können Sie mich auch jederzeit anrufen (044 383 38 63) oder mir eine E-Mail schreiben, falls sier weitere Fragen haben oder zu einem bestimmten Thema noch mehr wissen möchten.

 

Wie läuft eine Behandlung ab?

Zu Beginn steht immer ein ausführliches Gespräch sowie eine Untersuchung nach den Kriterien der Chinesischen Medizin (v.a. Puls- und Zungendiagnose). Dann wird eine Diagnose erstellt und der Behandlungsplan festgelegt. Es folgt eine erste Behandlung. Diese Erstkonsultation dauert ca. 1 - 1.5 h. In den Folgesitzungen wird zu Beginn jeweils überprüft, inwieweit eine Veränderung eingetreten ist. Anschliessend wird die Behandlung fortgesetzt. In der Regel werden die Nadeln 20 - 30 Minuten belassen, so dass eine Folgekonsultation rund eine halbe Stunde bis 40 Minuten dauert.

 

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In welchen Abständen wird behandelt?

Von Ausnahmen abgesehen ist eine Behandlung pro Woche die unterste Grenze. Zu Beginn der Therapie ist es sinnvoll, mehrmals pro Woche zu behandeln, da sich so schneller Resultate erzielen lassen.

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Was kostet eine Behandlung?

Der Zeitaufwand wird zu einem Stundenansatz von CHF 150.-- in Rechnung gestellt (Praxisbesuch).

Für Hausbesuche in den Kreisen 1, 6, 7 und 8 beträgt der Ansatz pauschal CHF 160.-- pro Behandlungsstunde. Für Hausbesuche in anderen Stadtkreisen oder anderen Gemeinden Preise auf Anfrage.

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Welche Kosten übernehmen die Krankenkassen oder Unfallversicherungen?

Die meisten Krankenkassen übernehmen im Rahmen der Zusatzversicherung einen grossen Anteil der Kosten. Bitte erkundigen Sie sich vor Behandlungsbeginn direkt bei Ihrer Krankenkasse.

Für die Übernahme der Behandlungskosten bei Unfällen ist in der Regel ein ärztliches Zeugnis notwendig. Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich ebenfalls direkt bei Ihrer Versicherung.

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Wie und warum wirkt Akupunktur?

Zuerst einmal: sie wirkt!
Als pragmatisches Volk haben sich die Chinesen bis in die Neuzeit nur am Rande mit dieser Frage auseinandergesetzt, da die Chinesische Medizin im Prinzip von ihren Ursprüngen her eine empirische Kunst und keine Wissenschaft ist. In den letzten Jahrzehnten wurde und wird sowohl in China, als auch in einigen westlichen Ländern, mit grossem Aufwand versucht, die Wirksamkeit der Chinesischen Medizin wissenschaftlich zu beweisen. Während sich die modernen Methoden – wie Laborforschung und Doppelblindstudien – für die Arzneimitteltherapie recht gut eignen, stossen sie in bezug auf die Akupunktur an ihre Grenzen. Es gibt zwar mittlerweile eine Reihe (naturwissenschaftlicher) Erklärungsansätze, die sicher alle nicht ganz falsch sind. Aber eben auch nicht ganz richtig. Ich selber bin überzeugt, dass es mit den heute gängigen wissenschaftlichen Methoden (noch) nicht möglich ist, diese Frage abschliessend zu beantworten. Und das ist vielleicht auch gut so - denn wer möchte schon in einer ausschliesslich rationalen Welt, in der alles erklär- und beantwortbar ist, leben? In einer Welt ohne Geheimnisse, ohne Mysterien und ohne die Möglichkeit über die Wunder des Lebens zu staunen?
Der Mensch ist und bleibt mehr als ein in allen Details erklärbares Zusammenspiel von Atomen, Zellen, Hormonen und Nervenimpulsen. Und das ist auch gut  so.

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Sind ÄrztInnen bessere Akupunkteure als TherapeutInnen ohne abgeschlossenes Medizinstudium?

Nein, nicht zwingend. Die Chinesische Medizin unterscheidet sich so grundlegend von der westlichen Medizin, dass auch - oder gerade - ein Arzt komplett umdenken muss. In diesem Sinn kann zuviel Wissen über die westliche Medizin durchaus auch seine Nachteile haben. Beide Medizinsysteme sind sehr umfangreich und ihre kompetente Beherrschung setzt fast zwingend eine Spezialisierung in die eine oder andere Richtung voraus. Hinzu kommt, dass die Anforderungen an die Ausbildung der nicht-ärztlichen Therapeuten in der Schweiz wesentlich höher sind, als an approbierte Ärzte und Ärztinnen. Selbstverständlich lassen sich diese Aussagen nicht verallgemeinern. Es gibt hervorragende ärztliche Akupunkteure (die sich dann allerdings meistens ausschliesslich auf die Chinesische Medizin spezialisiert haben). Und es gibt kompetente und weniger kompetente AkupunkteurInnen.

Klar ist auch: Es gibt Krankheiten und Beschwerden (z.B. Notfälle), deren Behandlung ganz – oder zumindest primär – in die Hand eines Arztes gehören. Diese Fälle wird allerdings auch die Ärztin garantiert nicht mit Akupunktur behandeln. Und jede verantwortungsbewusste Therapeutin wird solche PatientInnen ohne zu zögern an einen Arzt oder eine Ärztin überweisen.

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Wie erkenne ich eine gute Akupunktur-Therapeutin / einen guten Akupunktur-Therapeuten?

Die Auswahl eines Akupunktur- Therapeuten ist immer subjektiv. Es kommt immer wieder vor, dass ein guter Therapeut bei einem Patienten nicht weiterkommt, während seine Kollegin bereits nach wenigen Behandlungen gute Erfolge erzielt hat. Daher gibt es vor allem einen Rat: hören und vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl! Natürlich gibt es eine Reihe von objektiven Kriterien, die ein guter Therapeut erfüllen sollte. Garant für eine solide Ausbildung und die Erfüllung von fachlichen Mindestanforderungen sind eine A-Mitgliedschaft bei der Schweizerischen Berufsorganisation für Traditionelle Chinesische Medizin SBO-TCM (nicht-ärztliche TherapeutInnen) oder eine entsprechende Zusatzbezeichnung der Standesgesellschaft ASA (bei AerztInnen). 

Genau nachfragen sollten Sie bei NaturheilpraktikerInnen sein, die neben der Chinesischen Medizin noch weitere Komplementärmethoden anbieten (Gefahr der Verzettelung) oder bei AerztInnen, die die Akupunktur so „nebenbei“ auch noch anbieten. Weiter sollte sich der Therapeut – bzw. die Therapeutin – genügend Zeit für Sie nehmen (vor allem für das Erstgespräch mit Zungen- und Pulsdiagnose von mindestens 10 bis 15 Minuten) und die Punktauswahl laufend dem Verlauf anpassen (d.h. es werden in der Regel nicht jedes Mal genau dieselben Punkte genadelt!). Vorsicht geboten ist auch bei TherapeutInnen, die schlecht über KollegInnen, andere Methoden oder die westliche Schulmedizin reden oder die Ihnen gar den Abbruch einer laufenden ärztlichen Behandlungen empfehlen.

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