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Chinesische Medizin in der Schweiz

Seit 1997 dürfen in der Schweiz auch Fachkräfte, die kein Medizinstudium abgeschlossen haben, Chinesische Medizin – namentlich Akupunktur – praktizieren. Die Voraussetzungen dafür sind derzeit kantonal unterschiedlich geregelt. Im Kanton Zürich ist es so, dass A-Mitglieder der Schweizerischen Berufsorganisation für Traditionelle Chinesische Medizin (SBO-TCM) vom Kantonsarzt eine entsprechende Bewilligung erhalten. Eine A-Migliedschaft setzt eine entsprechende mehrjährige Ausbildung voraus.
 
Derzeit sind Bestrebungen im Gange, das Berufsbild des Akupunkteurs durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) anerkennen zu lassen. Damit wäre die Berufsausübung gesamtschweizerisch geregelt. Die Verhandlungen dürfte sich allerdings noch eine Weile hinziehen.
 
Die meisten Krankenkassen anerkennen die Leistungen der nicht-ärztlichen TherapeutInnen im Rahmen der Zusatzversicherung. Während sich einige Versicherungen bezüglich der Anerkennung zusammengeschlossen haben (z.B. im EMR oder der ASCA), nehmen andere die Registrierung individuell vor. Die genauen Modalitäten hängen von der Ausgestaltung der entsprechenden Versicherungsprodukte ab. Entsprechende Auskünfte erteilen die einzelnen Kassen sicher gerne direkt. 
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